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Sammelblog zur Spielkultur

 

spielgeschichte

In den 60er und 70er Jahren gab es die allseits beliebte Spielshow "Spiel ohne Grenzen". Bei dieser Sendung mussten ausgewählte Städte mit Ihren Teams zunächst im nationalen und danach im internationalen (europäischen) Vergleich bei diversen Geschicklichkeitsspielen gegeneinander antreten.

Bei der Bewerbung für das "Spiel ohne Grenzen" hatte jedoch niemand so recht mit einem positiven Bescheid gerechnet. Als vom WDR jedoch die Zusage kam, verbreitete sich die Nachricht in Radevormwald schlagartig. Hinzu kam noch, dass der Austragungsort für das erste Spiel, in dem zwei Teams gegeneinander antreten mussten, ebenfalls Radevormwald war.
[Spiel ohne Grenzen '70]

Sport-Tischfussball: Vom “Newfooty” zur FISTF

Als der Fußball im vergangenen Jahrhundert immer populärer wurde, suchten britische Matrosen nach einem Ersatz, um ihren geliebten Fußball auch auf hoher See spielen zu können. Sie legten alte Wolldecken aus, markierten die Linien einen Fussballfeldes, formten zwei Tore aus Draht und benutzten Kleiderknöpfe als Spielfiguren. Die Knöpfe wurden über das Spielfeld geschnippt, um den Spielball vorwärts zu treiben und Tore zu Schiessen.

In den frühen 20 er Jahren dieses Jahrhunderts realisierte der Engländer Keeling erstmals eine industrielle Produktion des Spiels und kommerzialisierte die erste offizielle Version von Sport-Tischfussball in England mit großen Erfolg unter den Namen “Newfooty”. Die Newfooty-Spielfigur bestand aus einer Kartonfigur, welche in einen Kunststoffsockel und Bleieinlage gesteckt wurde. [weiter]

Es ist soweit -Yps wird eingestellt. Die Fans schreiben Protestmails und Reinhard Haas hat einen Kloß im Hals: 25 Jahre hat der Tüftler den wichtigsten Teil zum Heft beigesteurt: Die Gimmicks
[von Ralph Geisenhanslüke]


Nie mehr Urzeitkrebse und Solar-Zeppeline

Yps-Heft wird nach 25 Jahren eingestellt – Gimmicks genießen bei Fans hohen Kult-Status – Klebekröte im Pudding der Schwester
Fassungslos halte ich die Anzeige in Händen. Das kann nicht sein. 25 Jahre sind doch noch kein Alter! Es hilft alles nichts, vor mir steht es schwarz auf weiß: Das Yps-Heft, unser aller Yps-Heft, gibt es nicht mehr. Wie konnte das nur passieren? Was hat meiner jahrelangen Taschengeld-Anlage nur den Gimmick gebrochen?
[von Rurik Schnackig]


[YPS-Fanpage] mit einer Auflistung aller jemals erschienenen Gimmicks


YPS darf nicht sterben!

Anfang der Woche gab der Ehapa-Verlag bekannt, dass man das beliebte YPS-Heft einstellen werde. Seitdem formiert sich Protest im Netz. Telepolis macht selbstverständlich mit und spendiert dem kranken Comicheft gleich auch noch eine neue Geschäftsidee.
[von Janko Röttgers]

Zum fünften Mal Marcus Pürk von 1860 München. In der gleichen Tüte schon das vierte Portrait von Duisburgs Michael Zeyer, die beiden Glanzbilder nicht einmal eingerechnet. Und zugleich, nach achtzig Tüten, noch immer kein Jens Jeremies, den wir dringend bräuchten, um die Bayern-Seiten zu komplettieren. Kann das noch Zufall sein? Nie und nimmer, sagen langjährige Sammler und erinnern auf leidvolle Erfahrungen, etwa an Roger Milla aus dem »Espana 1982«-Album, für den schließlich sechs Italiener geboten wurden. Inklusive Paolo Rossi, und der war damals immerhin Torschützenkönig.
[von Philipp Köster]

Die komplett vergriffenen 11 Freunde-Ausgaben 1 bis 6 und 9 findet man hier zum Download als PDF-Dateien!

Ralph Baers Heimkonsole: "Sie hätten es vielleicht gekauft, wenn Bratwürste drin gewesen wären"

Die Idee der Videospielkonsole entstand im August 1966 in einem Cafe am Busbahnhof der New Yorker East Side. Ralph Baer wartete auf einen Mitarbeiter. Beide waren für die Rüstungsfirma Sanders tätig. Baer kritzelte während der Wartezeit auf ein paar Notizbuchseiten die Lösung eines Problems, das ihn seit Jahren beschäftigte: "Es gab 40 Millionen Fernseher in den Vereinigten Staaten. Sie flehten geradezu danach, etwas anderes als Werbung zu machen." Baers Antwort war das Videospiel.
[von Konrad Lischka]

Es gibt keine Kindheit ohne Spielzeug

Die Spielzeuge ändern sich und entwickeln sich weiter, aber was die Kinder damit tun ist ewig, unverzichtbar und universell. Spielen heißt "so tun als ob", wobei Körper und Geist gefordert und geformt werden. Das Kind braucht das Spielzeug für seine Entwicklung.
Spielzeuge sind Zeugnisse der Kindheit, aber nicht nur das. Sie sind auch ein verkleinertes Abbild der Welt, in der wir leben oder in der unsere Vorfahren gelebt haben. Sie veranschaulichen Erfindungen, reproduzieren historische und politische Ereignisse.
Heute nehmen Kleinkinder und Kinder in der Gesellschaft einen so wichtigen Platz ein, dass das Spielzeug einen neuen Status erlangt hat. Vom Verbrauchsgegenstand wurde es zum Studienobjekt und seit kurzem zum Museumsstück! [weiter]

Ball-playing was popular among the Romans, and they often spent their morning exercises playing games on the fields (palaestra) or ball-courts (sphaerista). The Romans enjoyed a variety of ball games, including Handball (Expulsim Ludere), Trigon, Soccer, Field Hockey, Harpasta, Phaininda, Episkyros, and certainly Catch and other games that children might invent, like Dodge Ball. An additional game called Roman Ball is theorized to fill some gaps. The pages linked on the right provide descriptions of these games.
[Roman Ball Games]

Backgammon ist das älteste bekannte (Brett-)Spiel in der Geschichte der Menschheit. Es ist weit anerkannt, dass die Wiege dieses Spiels in Mesopotanien im alten Persischen Reich stand, im heutigen Iran, Irak und Ost-Syrien. Man spielte dieses Spiel auf Holzbrettern, welche wie Tische benutzt wurden. Steine als Menschen oder Steine, mit numerierten Würfeln, hergestellt aus Knochen, Steinen, Holz und Töpferwaren.
[Backgammon-Geschichte]

Die öffentlichen Spiele, die man dem römischen Volke bot, wurden allgemein mit ludi bezeichnet. Es gab grundsätzlich zwei Arten von ludi: die Zirkusspiele (ludi circenses) zu denen man vorwiegend die Gladiatorenkämpfe (ludi gladiatorii oder munera) und die Wagenrennen zählte und die Theatervorstellungen (ludi scaenici).
[abgelegt bei Prof. Wamser]

Der einzige Unterschied zwischen den heutigen Würfeln und den römischen tesserae besteht darin, daß bei den heutigen die Augenzahlen, die sich jeweils gegenüberliegen, addiert sieben ergeben. Die Römer verwendeten zum Schütteln Würfelbecher, genauso wie dies Croupiers in Casinos heute tun. Wetten pflegte man genauso abzuschließen, wie wir das heute noch tun. Griechen spielten mit drei Würfeln, Römer aber nur mit zwei; außer für das Brettspiel Duodecim Scripta. Dieses Spiel wurde sowohl in Tavernen wie auch in Spielhöllen, Bordellen und auf der Straße praktiziert.
[Geschichte des Spielwürfels]

Außerdem: eine Auswahl [römischer Brettspiele]

 
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