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    <title>Der Mensch im Spiel (Rubrik:literatur)</title>
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    <description>Sammelblog zur Spielkultur</description>
    <dc:publisher>ludens</dc:publisher>
    <dc:creator>ludens</dc:creator>
    <dc:date>2003-12-19T14:57:11Z</dc:date>
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    <title>Der Mensch im Spiel</title>
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    <title>Ein Spiel - Kurzgeschichte</title> 
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    <description>Man kann es nicht alleine spielen. &quot;Minimale Spieleranzahl: 2&quot; stand gro&amp;szlig; auf der Verpackung. &lt;br /&gt;
&quot;Schade&quot;, dachte ich mir innerlich, &quot;dass niemand hier ist, der es mit mir ausprobiert. Ich h&amp;auml;tte wirklich Lust, jetzt ein wenig zu spielen. Im Fernsehen kommt eh nur M&amp;uuml;ll und zum Weggehen hab ich heute keine Lust. Au&amp;szlig;erdem regnet es. Das beste Wetter um mal wieder ein gutes Spiel zu spielen.&quot; &lt;br /&gt;
Aber es war niemand da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein Sonntag Nachmittag im Dezember, als ich es unter all dem Ger&amp;uuml;mpel auf dem Dachstuhl hervorkramte. Ich kannte es. &quot;Vielleicht habe ich es als Kind oft gespielt, oder so.&quot; Und ich wusste, dass es mir damals gut gefallen haben muss. Nur errinnern, wie es funktioniert, konnte ich mich nicht. Es gab keine Anleitung. Nur einen vermoderten alten Garantieschein, der l&amp;auml;ngst abgelaufen war. Generell sah der Kasten ziemlich alt aus, als h&amp;auml;tten schon mindestens 5 Genereationen ihren Spass daran gehabt. &quot;Verdammt ich weiss, dass ich dieses d&amp;auml;mliche Spiel kenne!&quot;, dachte ich mir immer und immer wieder, aber es wollte mir nicht einfallen, wann ich es zum letzten Mal gesehen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.anarchie.de/main-11811.html&quot;&gt;[von tabasco]&lt;/a&gt;
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    <dc:creator>ludens</dc:creator>
    <dc:subject>literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ludens</dc:rights>
    <dc:date>2003-03-06T14:09:39Z</dc:date>
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    <title>&quot;Es ist ein dummes Spiel&quot;, erkl&amp;auml;rte Simon.</title> 
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    <description>&quot;Es ist ein dummes Spiel&quot;, erkl&amp;auml;rte Simon. &quot;Es ergibt keinen Sinn.&quot; Aditu hob eine Braue.&lt;br /&gt;
&quot;Wirklich nicht&quot;, beharrte er. &quot;Seht doch selbst. Ihr k&amp;ouml;nntet gewinnen, wenn Ihr nur hierhin setztet&quot;, er deutete, &quot;und hierhin&quot;, er deutete wieder. Als er aufsah, begegnete er Aditus goldenen Augen, in denen Lachen und Spott lagen. &quot;Oder etwa nicht?&quot; schloss er.&lt;br /&gt;
&quot;Nat&amp;uuml;rlich, Seoman.&quot; Sie schob die polierten Steine so, wie er es vorgeschlagen hatte, &amp;uuml;ber das Spielbrett [...] &quot;Aber dann ist das Spiel aus, und wir haben erst die seichtesten Gew&amp;auml;sser erkundet.&quot;&lt;br /&gt;
Simon sch&amp;uuml;ttelte den Kopf. Seit Tagen strengte er sich nun schon an, die verzwickten Regeln des &lt;i&gt;Shent&lt;/i&gt; zu erlernen, nur um festzustellen, dass man ihn lediglich in die allerersten Anfangsgr&amp;uuml;nde eingeweiht hatte. Wie konnte man ein Spiel lernen, bei dem es nicht ums Gewinnen ging? Aber Aditu versuchte auch nicht absichtlich zu verlieren, soweit Simon sagen konnte. Vielmehr schien es darauf anzukommen, den Reiz des Spiels durch zus&amp;auml;tzliche Aufgaben und R&amp;auml;tsel zu erh&amp;ouml;hen, von denen die meisten soweit au&amp;szlig;erhalb von Simons Begriffsverm&amp;ouml;gen lagen wie die Wirkungsweise des Regenbogens.&lt;br /&gt;
&quot;Wenn es dich nicht kr&amp;auml;nkt&quot;, meinte Aditu l&amp;auml;chelnd, &quot;darf ich dir dann einen anderen Weg zeigen?&quot; Sie setzte die Spielsteine wieder an die vorherige Stelle. &quot;Wenn ich hier meine &lt;i&gt;Lieder&lt;/i&gt; nehme, um dort eine &lt;i&gt;Br&amp;uuml;cke&lt;/i&gt; zu bauen&quot;, ein paar geschwinde Bewegungen, &quot;dann kannst du zu den &lt;i&gt;Inseln der verbannten Wolke&lt;/i&gt; gelangen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber warum wollt Ihr mir helfen?&quot; [...] &quot;Wie kann man ein Spiel gewinnen, wenn man dem anderen st&amp;auml;ndig hilft?&quot; [...]&lt;br /&gt;
&quot;Menschenkind&quot;, sagte Aditu, &quot;ich glaube, dass du es lernen kannst. Ich glaube sogar, dass du schon auf dem Weg dazu bist. Aber bedenke, dass wir Zida&amp;#8217;ya dieses Spiel schon seit Urzeiten spielen.&quot; [...] &quot;Man kann &lt;i&gt;Shent&lt;/i&gt; auch nur zum Vergn&amp;uuml;gen spielen. Ich habe Partien gespielt, bei denen es nur um Unterhaltung und freundlichen Spott ging und die ganze Strategie darauf ausgerichtet war. Andere Spiele kann man nur gewinnen, wenn man sie beinahe verliert. Und ich habe auch Partien erlebt, bei denen beide Spieler sich ernstlich M&amp;uuml;he gaben zu verlieren - obwohl es Jahre dauerte, bis es einem von ihnen gelang. [...] Siehst du nicht, Schneelocke, dass Gewinnen und Verlieren nur die W&amp;auml;nde sind, in denen das Spiel stattfindet? Im Haus des &lt;i&gt;Shent&lt;/i&gt; ...&quot; Sie hielt inne, und &amp;uuml;ber ihr Quecksilbergesicht huschte ein Stirnrunzeln wie ein Schatten. &quot;Es ist schwer, es in deiner Zunge auszudr&amp;uuml;cken.&quot; Das Stirnrunzeln verschwand. &quot;Vielleicht kommt es dir deshalb so unverst&amp;auml;ndlich vor. Nun ... das, worauf es im Haus des &lt;i&gt;Shent&lt;/i&gt; ankommt, sind das Kommen und Gehen, die Besucher -, die Geburten und Todesf&amp;auml;lle, alles, was geschieht.&quot; Sie deutete auf ihre Wohnung. [...] &quot;Wie bei allen Wohnst&amp;auml;tten&quot;, sagte Aditu, &quot;ob sie Sterblichen oder Unsterblichen geh&amp;ouml;ren, ist es das Leben in ihnen, das das Haus zu dem macht, was es ist - nicht die T&amp;uuml;ren und nicht die W&amp;auml;nde.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Tad Williams, &lt;i&gt;Der Abschiedsstein&lt;/i&gt;, S. 738 ff., Fischer Taschenbuch Verlag
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    <dc:creator>ludens</dc:creator>
    <dc:subject>literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ludens</dc:rights>
    <dc:date>2003-02-27T11:11:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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